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30-08-2025 Bersarin-Memorial Sankt Petersburg - Freundschaft mit Russland

Freundschaft mit Russland e.V.
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30-08-1925
Das Bersarin-Memorial in St. Petersburg
Sammlungsinitiative zur Mitfinanzierung
 
Initiatoren:                                       
Dr. Tatjana und Dr. Dieter Weber,
 Teilnehmer am Gedenken zu Ehren des 80. Todestages des Berliner Ehrenbürgers,
 des Helden der Sowjetunion Generaloberst Nikolai Erastowitsch Bersarin
 am 16. Juni 2025 in dessen Geburtsort St. Petersburg –
 Grundsteinlegung für das Bersarin-Memorial
[Die beiden genannten Initiatoren sind seit Ende der 1960er Jahre eng mit der Familie Bersarin verbunden,
 da Tatjana Weber, geb. Misch, und ihre Geschwister
 mit um den Ehrennamen „Nikolai Bersarin-Oberschule Berlin-Hohenschönhausen“ gerungen haben]
Im Angesicht der von Aggressionen gegen Russland gekennzeichneten aktuellen Lage rufen wir auf, dem Kriegsgetöse ein Zeichen zur Verständigung und zum Frieden in Europa entgegenzusetzen.
Durch Bersarin-Verehrer und Bersarin-Schützer in Deutschland kann ein symbolischer Beitrag zur in St. Petersburg ehrenamtlich organisierten Finanzierung eines Bersarin-Memorials geleistet werden.
Dies wäre ein sichtbares Signal von hoher moralisch-politischer Bedeutung.
Der Ursprung dieser Idee wird durch den folgenden Erlebnisbericht deutlich.
Dr. Dieter Weber
Vorsitzender des Vereins „Freundschaft mit Russland e.V.“
Ulrich Hoppe,
Das Bersarin-Memorial in St. Petersburg
Die Beteiligung von Bersarin-Verehrern und -Schützern in Deutschland an dessen Finanzierung.
Es ist an dieser Stelle nicht zwingend notwendig, auf die historische Rolle und Bedeutung von Nikolai Erastowitsch Bersarin als Ehrenbürger von Berlin und ersten sowjetischen Stadtkommandanten der deutschen Hauptstadt seit 24. April 1945 einzugehen.
 
Sie möchten wir hier in erster Linie ansprechen.
 
Der Generaloberst und Held der Sowjetunion starb am 16. Juni 1945 in Berlin auf tragische Weise in Erfüllung seiner von sich aus auferlegten menschlichen Pflicht zur Rettung der Berliner Bevölkerung, insbesondere von Babys, Kindern und deren Müttern, in Vollzug seines ihn körperlich erschöpfenden Ringens um die Wiederbelebung der Stadt auf allen Gebieten.
Das Andenken an diesen von Opfertum und Humanismus durchdrungenen Menschen ehrt Berlin bis heute durch seine Ehrenbürgerwürde, auch wenn russophobe Verleumder dies in der Vergangenheit in Frage stellten, dies immer wieder nach 2003 versuchten – als Bersarin wieder in die Ehrenbürgerliste aufgenommen wurde – und dies auch weiter tun werden.
Bersarin-Verehrer und Bersarin-Schützer in Deutschland kämpfen gegen die Verleumdungen seit 1990 an. Sie werden nicht müde, sein Andenken in die Öffentlichkeit zu tragen.
Jeder, der diese Zeilen liest, weiß, welche aufrechten Kämpfer für ein friedliches Verhältnis zwischen Deutschland und Russland, für die deutsch-russische Freundschaft gemeint sind.
Zum Ursprung der Idee zur Beteiligung von deutscher Seite an der Finanzierung des Bersarin-Memorials in St. Petersburg
Wir, die Unterzeichnenden, hatten die Ehre einer Einladung der Vorstandsvorsitzenden des „Weltklubs der Petersburger(Правление „Всемирного клуба петербуржцев“) aus Anlass der Gedenkveranstaltungen zum 80. Todestag von Nikolai Bersarin in dessen Geburtsstadt am 16. Juni 2025 zu folgen, unter anderem mit der Grundsteinlegung zur Errichtung und hoffentlich baldigen Einweihung eines Bersarin-Memorials.
Als einziger weiterer deutscher Vertreter nahm mit uns an den Gedenkveranstaltungen der in Russland lebende Hubert ERNST teil – als Vertreter von Ulrich Hoppe, Vorsitzender des Vereins Freundschaft mit Russland e.V.Sprecher der Gesellschaft Freundschaft mit Russland.

Unser Anliegen
Nach der Schilderung dieser Erlebnisse, die gleichfalls ein Motiv darstellen für die während der Reise entstandene Idee der Beteiligung von deutschen Bersarin-Verehrern und Bersarin-Schützern an der Finanzierung des Bersarin-Memorials in St. Petersburg, sollen dazu an dieser Stelle nun Hintergründe und mögliche konkrete Realisierungsgedanken geäußert werden.

Es sei betont, dass mit unseren Petersburger Freunden über die Idee einer deutschen Beteiligung am Bersarin-Memorial in St. Petersburg noch kein Wort gesprochen wurde.

Ein solcher Gedanke wurde von ihrer Seite überhaupt nicht erwähnt. Es war kein Thema!
Es ist allein unsere Idee, die aus der Atmosphäre in den Tagen in Piter entstand.
Wir möchten deshalb – bevor ein Signal nach Piter erfolgt – erst einmal die Möglichkeiten ausloten, wie sich Bersarin-Verehrer und Bersarin-Schützer in Deutschland eine solche eher symbolische, aber moralisch-politisch viel höher einzuordnende deutsche Beteiligung an der Finanzierung des Bersarin-Memorials in St. Petersburg vorstellen könnten.

Wir meinen, dass dabei folgende Fakten zu beachten wären:

1. Die Finanzierung des Bersarin-Denkmals selbst sowie der Gestaltung des Areals und der Grünanlagen am Bersarin-Square (Сквер Берзарина, der nach ihm benannten Straße und Parkanlage) ist eine rein ehrenamtlich-gesellschaftliche Angelegenheit, ohne jegliche monitäre Staatsbeteiligung.
Die Finanzierung ist noch keineswegs gesichert, die Einweihung daher ungewiss – kann nicht vor dem nächsten Jahr erfolgen. Das war der Hintergrund unserer Idee einer deutschen Beteiligung.
Da wir gegenüber den Petersburger Freunden kein Wort über unsere Idee verloren haben, wissen wir auch nichts über den konkreten Stand der Finanzierung des Bersarin-Memorials.
Womit wir allerdings rechnen können: Unsere Idee wird in Piter mit größter Überraschung, aber auch mit größtem Respekt und mit höchster Wertschätzung aufgenommen.
Warum ? Der Einzige, der bisher von unserer Idee weiß, ist Bersarin-Enkel Oberst a. D. Nikolai Bersarin-Kurzew. Ihn hat Dieter Weber ins Vertrauen gezogen, um auszuloten, ob seine Idee in Piter so verstanden wird, wie sie gemeint ist. Es ging um die Frage der Vermeidung von eventuellen Missverständnissen. Oberst a. D. Kurzew hat die Idee als grandios bezeichnet: In Piter wird man das genau so sehen.
Das jahrzehntelange Vertrauensverhältnis zwischen ihm und uns war die Voraussetzung, um abzuklären, wie die Idee in der geschilderten Weise zu gegebener Zeit gegenüber den Petersburger Freunden darzustellen ist.

2. Es wird nicht auf die Höhe des Finanzierungsbeitrages unsererseits ankommen, sondern auf Idee und Geste, um die Wertschätzung der durch die Petersburger erfolgten Bersarin-Ehrung aus deutscher Sicht zu zeigen.
Wir wollen uns in größter Bescheidenheit am Projekt beteiligen, um zu dokumentieren, dass das Bersarin-Memorial auch unsere Sache als Deutsche ist.
Nikolai hat die Hoffnung geäußert, dass wir in Deutschland einen klein bemessenen, aber signifikanten Beitrag zusammenbekommen. Über eine Summe wurde nicht gesprochen, da es dafür noch keinerlei Anhaltspunkte geben konnte.

3. Es wurden angesichts der Sanktionen auch erste Überlegungen durch Nikolai Bersarin-Kurzew angesprochen, wie unser Finanzierungsbeitrag problemlos nach Piter gelangen könnte.
Erwähnt sei der Fakt nur, um eventuelle Bedenken zu zerstreuen: Wenn ein bestimmter Betrag vorhanden ist, wird er auch die Adressaten erreichen. Es ist aber noch völlig unzeitgemäß, darüber Näheres mitzuteilen.

4. Überlegungen zur Organisation der Mittelsammlung.
Wir erhoffen uns von Euch, liebe Bersarin-Freunde, vor allem von denen, die Projektfinanzierungen bereits tätigten, dazu Hinweise zu bekommen.
Grundsätzlich wäre zu überlegen, ob die einzelnen Mitstreiter eigenständig handeln.
Zwecks Transparenz könnte ein Projektgremium aus Repräsentanten der Mitstreiter formiert werden, dass die eingehenden Mittel in Obhut nimmt. Einzelunterstützer könnten sich an dieses Projektgremium wenden. Das Projektgremium sollte in Berlin agieren.

Dr. Dieter Weber                                                                                        
27.6.2025
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